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Biografie


Geboren am Pfingstsonntag 1961, zwei Kinder (Tochter Susi, 33 Jahre alt, Sohn Hermann Felix, 28 Jahre alt), verheiratet, ältestes von 5 Kindern eines Postbeamten, gebürtige Riederin, kurze Gastspiele in beinahe allen Rieder Schulen.
Erlernter Beruf: Zahnarzthelferin, später dann Fabriksarbeiterin, Postbeamtin, Büroangestellte, letztendlich freischaffend künstlerisch Tätige. Schriftstellerisch tätig seit 1992, Zeitungskarikaturistin, Kolumnistin, Liedertexterin und Kinderbuchillustratorin. Mitglied der IG-Autoren, zahlreiche Veröffentlichungen, Preise, Auszeichnungen (ihr Kommentar dazu: "meiner Seel´ - jetzt werd´ ich alt") Ihr bevorzugtes Thema: Frauenbefindlichkeiten, bei deren Darstellung sie Gefühle allerdings meist "ausleiht" (Krautgartner: "es gibt schon einige 100 Gedichte von mir - hätte ich alles Be- und Erschriebene selbst gefühlt, hätte ich längst einen Klescher") Ihre Texte sind selten gefällig, oft in für den ungeübten Leser schwer verdaulicher Mundart, trotzdem immer lohnendes Verweilziel.

Bibliografie

Fotogalerie von Monika Krautgartner

PREISE UND AUSZEICHNUNGEN

1996 Luitpold-Stern-Literaturpreis
2000 Luitpold-Stern-Literaturpreis
2000 Leopold-Wandl-Literaturpreis
2002 Goldenes Ehrenzeichen des Stelzhamerbundes für Verdienste um die Mundartdichtkunst
2002 „Goldener Fridolin 2002” Karikaturisten-Preis, Kulturinitiative FRI
2002 Auslandsstipendiat-Aufenthalt im OÖ-Atelier Paliano, Italien
2003 Stipendiatsaufenthalt “Strobler Literaturtage”
2004 Stipendiatsaufenthalt “Strobler Literaturtage”
2004 Int. Kinder- und Jugendbuchpreis d. Stadt Schwanenstadt
2005 Landesfrauenpreis der SPÖ-Frauen für “kritisches Schreiben über Frauenwelt”
2005 Int. Kinder- und Jugendbuchpreis d. Stadt Schwanenstadt
2006 Leopold-Wandl-Literaturpreis
2007 Int. Kinder- und Jugendbuchpreis d. Stadt Schwanenstadt
2007 1.Preis Gedichtewettbewerb Soroptimist-Club Hof/Saale, BRD
2008 Kulturmedaille des Landes Oberösterreich
2008 4. Preis Gedichtewettbewerb „Oberösterreich”, OÖN und Land OÖ
2008 Anerkennungspreis „Freunde zeitgenöss. Dichtung”, Alberndorf „Akut 08”
2009 Stipendiatsaufenthalt Villa Stonborough-Wittgenstein (Thomas-Bernhard-Archiv)
Anerkennungspreis und Aufnahme des Textes “die rote Maus” in Anthologie
2009 „Goldenes Kleeblatt – Fabelhaft gegen Gewalt”, Kinder- u. Jugendanwaltschaft
Landesreg. Eisenstadt, Bgld.
2009 Preisträgerin „Akut 09”, Alberndorf, Freunde zeitgenössischer Dichtung („der Faltenkönig”)
2009 Int. Kinder- und Jugendbuchpreis d. Stadt Schwanenstadt
2010 Int. Kinder- und Jugendbuchpreis d. Stadt Schwanenstadt 2010 (Illustration „der kleine lila Apfelwurm”)
2011 Int. Kinder- und Jugendbuchpreis d. Stadt Schwanenstadt „Anerkennung d. Jury“ für „Ich und Du sind wir!“ (Herausg. Kinderfreunde OÖ)
2013 Verleihung Konsulentin-Titel durch OÖ Landesregierung
2013 Anerkennung für Idee und Ausführung, Literaturwettbewerb „Akut 13“, Alberndorf, OÖ

ÖFFENTLICHE KULTURARBEIT

Gründungspräsidentin: Club für Poesie und schöne Künste
Vorstandsmitglied des Hans-Schatzdorfer-Vereines
Mitglied der IG-AutorenInnen, Ö.D.A.-Mitglied (Österreichische Dialekt AutorInnen)
Mitglied Autorenkreis Linz
Ersatzmitglied im Kulturbeirat des Landes Oberösterreich
Jurymitglied: Hans Schatzdorfer Literaturpreis
Mitorganisation des Kulturfestes „Alte Häuser”, Schloss Feldegg, 2000
Mitorganisation am “Fest der Mundart, OÖ feiert seine Sprache”, Pramet, 2006
Vorstandsmitglied im Verein zur Förderung des Werkes von Hans Schatzdorfer,
(Präsident: Notar i. R. Dr. Gottfried Peham, Ehrenpräsidentin Anneliese Ratzenböck)
Initiatorin für die Eröffnung einer deutschsprachigen Schulbibliothek in Rom, (als Präs. des Clubs für Poesie) mit 500 Werken der Kinder- und Jugendliteratur für die Scuola Belli in Rom (Italien)
Künstlerische Leitung und Juryvorsitzende bei dem Buch und dem gleichnamigen Fotografiewettbewerb: „Frauenhände sprechen Bände”, 2006
Künstlerische Leitung Sommersymposium Poesieclub, Juli 2011, Tumeltsham
Leitung Literaturworkshop „der Heiterkeit auf den Fersen“ Sept. 2013, Bücherei Rehhof, Hallein

Die Krautgartner von A bis Z
(Auszug aus einem Interview von Dr. Rotraud Jossek)

A wie Ansporn: Ja,es freut mich sehr, dass mein literarisches Leben heuer so viel Anerkennung findet, für mich ist es wie ein Ansporn.


B wie Brille: Ich bin bekannt für meinen Brillentick, trage immer ausgefallene "Glotzgläser". Ich bin der Meinung, dass ich mit Brille deutlich besser aussehe...


C wie Charme: Man sagt mir nach, ich hätte den Charme eines Eisbeutels, was mich natürlich entsetzt. Viel eher trifft es den Kern, dass ich kaum auf Blender hereinfalle und Süßholzrasplern die kalte Schulter zeige.


D wie Dackel: Seit ich ein Kind war, träume ich von einem, kleinen frechen Dackel. Einen ins Haus zu holen geht allerdings nie, weil wir verwöhnte Katzen haben, die ihm bestimmt die Augen auskratzen würden.


E wie Engel: Ich sammle Engel, sie "schwirren" durch's ganze Haus bei mir. Außerdem bin ich ein spiritueller Typ und verlasse mich auf meinen Schutzengel.


F wie Flieder: Meine absolute Lieblingpflanze, der frühsommerliche Wahnsinn. Suche schon seit Jahren ein Fliederparfum.


G wie Gewicht: Jammere immer herum, weil ich die 80 kg auf die malträtierte Waage bringe- Doch ich schaffe es auch nicht, an einem leckeren Häppchen vorbei zu gehen...


H wie Haushalt: Ich bin die wandelnde Reinigungstragödie, habe immer Bügelwäsche, ungeputzte Schuhe und andere nach Pflege dürstende Utensilien herum liegen.


I wie Interview: Mit Menschen zu reden, ihre Gedanken und Gefühlswelt kennen zu lernen fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Ich bin sehr neugierig, verabsäume es allerdings auch nicht, meinen Gesprächspartnern mit Respekt zu begegnen.


J wie Jausensack: Selbst wenn ich nur bis Linz fahre, nehme ich mir eine kleine Jause mit. Dafür werde ich immer ausgelacht.


K wie Kolumne: Meine Mittwochs-Frauen-Kolumne schreibe ich auch im vierten Jahr mit ungebremsten Idealismus. Es liegt vieles im Argen in der Frauenpolitik, in der Alltagssituation der Frauen. Die Mechanismen der Fraunfeindlichkeit aufzuzeigen, ist mir so wichtig wie das Atmen.


L wie lachen: Mein Lebenselexier ist der Humor, ich lache viel und gerne, bei entsprechendem Anlass auch über mich selbst.


M wie Martin: Manchmal denke ich, dass ich völlig aufgeschmissen wäre, wenn nicht der Mann an meiner Seite System in mein exzessiv gelebtes Chaos bringen würde.


N wie Norm: Norm und das sich davon ableitende "normal"sind Reizwörter für mich. Ich liebe den Individualismus, das Bunte, das Schrille.


O wie Ostwind: "Ostwind-Westwind" ist einer meiner Lieblingsromane von Pearl S. Buck.


P wie Papier: Ich habe ein sinnliches Empfinden für weißes unbeschriebenes Papier. Durch meine Tinte gebe ich ihm Leben.


Q wie Querulant: Querulant im Sinne von umbequem hinterfragend, ist durchaus meins.


R wie rauchen: Bis vor drei Jahren rauchte ich drei Packerl Zigaretten am Tag. Seit ich aufgehört habe, bin ich praktisch ohne Laster...


S wie Susi und Hermann: So heißen die Top-Stars in meinem Leben. Meine Kinder haben's nicht leicht mit mir.


T wie Temelin: Momentan bin ich viel unterwegs am Unterschriftensammeln gegen das Atomkraftwerk Temelin. Es ist ein Wahnsinn, dass man das Weltall beschifft, aber die globale Energieversorgung per Wind - oder Solarenergie nicht zustande bringt.


U wie Ukulele: Alte Hollywood-Schinken sind für mich der beste Ausgleich nach einem Kalt-Heiß-Tag. "Manche mögen's heiß" mit Marilyn Monroe und ihre Ukulele sind das Härteste überhaupt.


V wie Vielseitigkeit: Mein großes Arbeitspensum schaffe ich wahrscheinlich dadurch, dass ich gleichzeitig an verschiedenen Büchern, Theaterstücken, Gediche, Liedertexten etc. arbeite.


W wie Wissen: Auf meinem Nachtkastel liegt neben einem beachtlich großen Stück Schokolade stets ein Buch über UFO's, Parapsychologie oder Grenzwissenschaften wie Telepathie oder ähnliches.


X wie Xanthippe: Wenn man bissig-krötig-aufmümpfig ist, handelt man sich schnell die schmähende Frauenbezeichnung Xanthippe ein.


Y wie Yacht: Ich bin die totale Landpomeranze, kann weder mit Society-Treffen noch mit In-Betätigungen was anfangen.


Z wie Zahnarzt: Ich liebe das melodische Summen des Bohrers, Karbolduft verbinde ich mit Angenehmen. Das kommt daher, dass mein erlernter Beruf Zahnarzthelferin ist und ich das sehr gerne gemacht habe.